Klinische Abteilung für Allgemeine und Chirurgische Intensivmedizin der Univ.-Klink für Anästesie und Allgemeine Intensivmedizin

Univ.-Klinik für
Allgemeine und Chirurgische Intensivmedizin

 
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ARTERIELLER KATHETER 5 Punkte

Basisdaten:  
Datenfeldkennung XE "TISS-28: Arterieller Katheter"
Vollbezeichnung TISS-28: Arterieller Katheter
Itemgruppe Cardiovascular Support
Kurzbezeichnung Arterie
International TISS-28: arterial line

Auswahl:
Wählen Sie diesen Punkt, wenn der Patient einen peripheren arteriellen Katheter erhalten hat (z.B. A.radialis, A.femoralis, A.dorsalis pedis, etc.). Achtung: Katheter zählen vom Tag des Legens des Zugangs bis zur Entfernung täglich!

Beschreibung:
Legen eines peripheren arteriellen Katheters zur Druckmessung und Blutabnahme. Zählt vom Legen bis zur Entfernung täglich.

3. Intensivrundschreiben:
Frage:
Ist hier auch zu codieren, wenn der Patient nach z.B. einer Koronarangiographie die "Schleuse" in der A.femoralis für z.B. 3 Stunden auf der Überwachungsstation liegen hat?
Antwort:
Nein. Hier ist nur jeder arterielle Katheter zur Druckmessung zu codieren.

4. Intensivrundschreiben:
Frage:
Ist hier unter Katheter zentralvenös bzw. Katheter arteriell zu codieren, wenn ein Patient eine venöse oder arterielle Schleuse (z.B. A. oder V. femoralis) erhalten hat und die Schleuse noch zur Sicherheit auf der Intensivstation im Patienten belassen wurde?
Antwort:
Nein. Es ist nicht unter Katheter zentralvenös bzw. Katheter arteriell zu codieren, wenn ein Patient eine venöse oder arterielle Schleuse (z.B. A. oder V. femoralis) erhalten hat und die Schleuse noch zur Sicherheit eine Zeitlang auf der Intensivstation im Patienten belassen wurde. Ein zentralvenöser Katheter ist zwar unabhängig von der anatomischen Lage zu codieren, die Katheterspitze muss allerdings im Thoraxbereich liegen, was bei einer Schleuse nicht gegeben ist.
Ein arterieller Katheter ist nur bei Druckmessung zu codieren, wobei eine allfällige Druckmessung an der Schleuse medizinisch indiziert sein muss und die Indikation aus der Krankengeschichte schlüssig nachvollziehbar dokumentiert sein muss. Eine verbleibende arterielle Schleuse ist also nur dann als "arterieller Katheter" zu codieren, wenn sie an ein Druckmesssystem angeschlossen ist. Eine medizinische Indikation dazu ist bei einer routinemäßigen postinterventionellen Überwachung nicht zu erwarten.

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