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| ZENTRALVENÖSER KATHETER |
2 Punkte |
| Basisdaten: |
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| Datenfeldkennung |
XE "TISS-28: Zentralvenöser
Katheter" |
| Vollbezeichnung |
TISS-28: Zentralvenöser Katheter |
| Itemgruppe |
Cardiovascular Support |
| Kurzbezeichnung |
ZVK |
| International |
TISS-28: central venous line |
Auswahl:
Wählen Sie diesen Punkt aus, wenn der Patient einen Zentralvenösen
Zugang erhalten hat (z.B. V.jugularis, V.subclavia, V.femoralis, etc.).
Achtung: Katheter zählen vom Tag des Legens des Zuganges bis
zur Entfernung täglich!
Beschreibung:
Zentralvenöser Katheter, unabhängig von der anatomischen Lage
(Katheterspitze muß allerdings im Thoraxbereich liegen!).
4. Intensivrundschreiben:
Frage:
Ist hier unter Katheter zentralvenös bzw. Katheter arteriell zu codieren,
wenn ein Patient eine venöse oder arterielle Schleuse (z.B. A. oder
V. femoralis) erhalten hat und die Schleuse noch zur Sicherheit auf der
Intensivstation im Patienten belassen wurde?
Antwort:
Nein. Es ist nicht unter Katheter zentralvenös bzw. Katheter arteriell
zu codieren, wenn ein Patient eine venöse oder arterielle Schleuse
(z.B. A. oder V. femoralis) erhalten hat und die Schleuse noch zur Sicherheit
eine Zeitlang auf der Intensivstation im Patienten belassen wurde. Ein
zentralvenöser Katheter ist zwar unabhängig von der anatomischen
Lage zu codieren, die Katheterspitze muss allerdings im Thoraxbereich
liegen, was bei einer Schleuse nicht gegeben ist.
Ein arterieller Katheter ist nur bei Druckmessung zu codieren, wobei eine
allfällige Druckmessung an der Schleuse medizinisch indiziert sein
muss und die Indikation aus der Krankengeschichte schlüssig nachvollziehbar
dokumentiert sein muss. Eine verbleibende arterielle Schleuse ist also
nur dann als "arterieller Katheter" zu codieren, wenn sie an
ein Druckmesssystem angeschlossen ist. Eine medizinische Indikation dazu
ist bei einer routinemäßigen postinterventionellen Überwachung
nicht zu erwarten.
Frage:
Ist hier unter Katheter zentralvenös zu codieren, wenn ein Patient
einen Port-a-cath, aber keine Medikation über den Port-a-cath zugeführt
wurde?
Antwort:
Nein. Es ist nur unter Katheter zentralvenös zu codieren, wenn ein
Patient einen Port-a-cath hat, über den auch Medikation zugeführt
wurde.
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Univ.-Klinik für Allgem. u. Chirurg. Intensivmedizin
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